BEGRIFFSERKLÄRUNG:
Mit dieser Technik werden erweiterte kleine Venen, Besenreiser oder sichtbare Erweiterungen oberflächlich gelegener kleinster Blutgefäße (Teleangiektasien) durch injizierten Mikroschaum verödet oder in ihrer Ausprägung abgeschwächt. Darüber hinaus können Krampfadern auch noch mit anderen Methoden entfernt werden, wie etwa mit Laserbehandlung oder durch einen chirurgischen Eingriff. Daher sollte der Patient zuerst mit seinem Arzt sprechen, der feststellen wird, welches Verfahren im jeweiligen Fall am besten geeignet ist.
BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS:
Bei dieser Behandlung wird Mikroschaum in die erweiterten Venen injiziert, der eine entzündliche Reaktion in ihrem Inneren verursacht und das Blut gerinnen lässt. Auf diese Weise kann eine dauerhafte Verklebung der Gefäßwände erzielt werden.
Dieses Verfahren kann ohne Narkose und ambulant durchgeführt werden. Durchschnittlich sind vier Behandlungssitzungen von je ca. 30 Minuten erforderlich, doch hängt ihre Anzahl vom Schweregrad ab, der jeweils im betreffenden Fall festzustellen ist.
VOR DEM EINGRIFF:
Zuerst muss die Art der vorhandenen Krampfadern bewertet werden. Unter Umständen ist es auch notwendig, den Patienten noch weiteren spezifischen Untersuchungen zu unterziehen, wie etwa Ultraschalluntersuchungen, um festzustellen, welche Technik sich am besten zur Behandlung seiner Krampfadern eignet.
Die Venenverödung mit Mikroschaum erfordert weder Narkose noch Operationsvoruntersuchungen. Wenn der Patient jedoch an einer chronischen Krankheit leidet oder gewohnheitsmäßig Medikamente einnimmt, so sollte er dies dem medizinischen Personal vor Beginn der Behandlung mitteilen.
NACH DEM EINGRIFF:
Die Entfernung der Krampfadern mit Mikroschaum erlaubt es den Patienten, sofort nach der Behandlungssitzung ihre gewohnten Alltagstätigkeiten wieder aufzunehmen, ganz unabhängig davon, ob nur kleine Besenreiser oder größere Krampfadern verödet werden mussten. Nach der Behandlung haben die Patienten jedoch noch ein paar Tage lang Stützstrümpfe zu tragen.